Verschiedene Mentoringprogramme wurden
an diesem
Abend vorgestellt
1. Das Mentoring-Programm des BPW Germany
e.V.
– Erfahrung und Unterstützung im Netzwerk.
Gabriele Burkhardt, BPW Germany, Club Ulm e.V.
2. Das
Hochschulmentoring
Frau Professor Dr.
Brunner,
Frauenbeauftragte an der Fachhochschule Neu-Ulm.
3. TWIN – Two Women
Win
Mentoring-Programm der Käte-Ahlmann Stiftung,
vorgestellt von Frau Sautter, Wirtschaftsförderung Ulm.
Vortragende
Gäste des Abends waren
(von links:) Frau Sautter und Frau Prof. Dr.
Brunner
1. Das Mentoring-Programm des BPW
Germany e.V.
Gabriele Burkhardt Ulmer Clubfrau und Mitglied des
Mentoring-Teams des BPW Germany, stellte an diesem Abend das Programm des
BPW vor. Im Rahmen dieses Programms wird das ernorme Wissen, das
im BPW Netzwerk besteht genutzt. Erfahrene BPW-Frauen werden an meist –
aber nicht ausschließlich – junge Clubfrauen als Mentorinnen vermittelt.
Das heißt die Clubmitgliedschaft im BPW ist die einzige Voraussetzung zur
Teilnahme am Programm.
Gabriele Burkhardt legte dar, wie wichtig
es ist, dass vor dem Beginn einer Mentoring-Beziehung die Vorstellungen
der Mentee und der Mentorin darüber was Mentoring leisten kann im Einklang
sind. Diese Klarheit vermeidet Konflikte und ist die Basis einer
erfolgreichen Mentoring-Partnerschaft. Anhand einer Gegenüberstellung von
Mentoring und Coaching verdeutlichte Frau Burkhardt die Besonderheiten von
Mentoring-Beziehungen.
Mentoring ist eine Förderbeziehung,
innerhalb der die Mentorin die Mentee über einen Zeitraum von in der Regel
3 bis 12 Monaten begleitet. Innerhalb dieses Zeitraums soll ein zu Beginn
des Mentorings gesetztes Ziel erreicht werden. Coaching hingegen findet
punktuell und nicht regelmäßig statt. Es hilft an Knackpunkten des
beruflichen und privaten Lebens zu arbeiten, an denen man ohne Coach ggf.
nicht weiterkommt. Ein ganz wesentlicher Unterschied ist, dass Mentoring
auf der Weitergabe von Wissen und persönlichen Erfahrungen der Mentorin an
die Mentee basiert. Die Mentee wird so
befähigt ihre eigene Strategie zu entwickeln. Coaching hingegen arbeitet
mit Hilfe von gezielten Techniken der Psychologie und zielt auf die
Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung als Hilfe zur Selbsthilfe
ab.
Das Mentoring-Programm des BPW Germany e.V. besteht
seit 1998 und hat seit Programmstart rund sechzig Tandems
zusammenengebracht. Der Abgleich von Menteeanfrage und Mentorinnenangebot
erfolgt über Fragebögen. Das Mentoring-Team wertet den Erfolg der
Mentoring-Beziehungen mit Hilfe. von Feedbackfragebögen aus uns steht den
Tandems bei Fragen und Problemen unterstützend zur Seite. Die Bandbreite
an Erfahrungen und die diverse Altersstruktur ist es was das
Mentoring-Programm des BPW auszeichnet. Wenn Sie mehr über das BPW
Mentoring-Programm wissen wollen wenden Sie sich bitte an mentoring@bpw-germany.de.
Mit Ihrem Fazit Mentoring ist spannend und macht
Mut leitete Gabriele Burkhardt zum nächsten Mentoring-Bereich des
Abends über.
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2.
Hochschulmentoring
Frau Professor Dr. Brunner, Frauenbeauftragte an der
Fachhochschule Neu-Ulm, erläuterte sehr anschaulich die Zielsetzung und
die Notwendigkeit von Hochschulmentoring.
Beim Hochschulmentoring geht es speziell um die
erfolgreiche Gestaltung des Übergangs von der akademischen
Ausbildung zum Berufseinstieg. Gerade in der akademischen
Ausbildung fehlt oft die Praxisnähe und somit eine realistische
Einschätzung der Absolventen bezüglich der Anforderungen und Risiken in
der Berufswelt. Fehler in dieser Phase („Einstieg unter Wert”) können zum
dauerhaften Verlust persönlicher und wirtschaftlicher
Entwicklungspotentiale führen.
Der Anteil von Frauen an der Gesamtzahl aller Studierenden
beträgt fast 50%. In Führungspositionen kommt aber nur ein Bruchteil an –
je nach Branche deutlich unter 10%! Aus diesem Grund bedeutet
Hochschulmentoring fast immer Frauenmentoring. Frau Professor
Brunner betonte die Bedeutung weiblicher Vorbilder, die ganz besonders in
Naturwissenschaft und Technik fehlen. Wie Hochschulmentoring
konkret aussehen kann zeigte Frau Professor Brunner anhand von Beispielen
der TU München und der Fachhochschule Nürnberg.
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3. Mentoring-Programm der Käte-Ahlmann
Stiftung
Der Bogen des Abends schloss sich mit dem Vortrag
von Frau Sautter von der Wirtschaftsförderung Ulm, die uns das
Mentoring-Programm der Käte-Ahlmann Stiftung vorstellte.
TWIN – Two Women Win (Mentoring von
Unternehmerin zu Unternehmerin)
Hier bekommen Jungunternehmerinnen
Schützenhilfe von gestandenen Unternehmerinnen um weiter erfolgreich am
Markt zu bestehen.
Mehr Infos: www.kaete-ahlmann-stiftung.de
Alles in allem war es ein gelungener uns interessanter
Abend. Wir hoffen, dass all diese Maßnahmen Frauen weiterhin dabei
unterstützen Mut zu fassen und an sich selber und das eigene Potential zu
glauben.
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