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BPW  Business and Professional Women – Germany, Club Ulm e.V.

Aktuelles

„Frauenkarrieren fördern mit Mentoring – von den Erfahrungen und dem Wissen Anderer lernen„

Am 14. März 2005 veranstaltete der BPW Germany, Club Ulm unter diesem Titel einen Informationsabend zum Thema Mentoring.

Gäste des Abends

Verschiedene Mentoringprogramme wurden
an diesem Abend vorgestellt

Mit einem Klick zum Thema 1. Das Mentoring-Programm des BPW Germany e.V.
– Erfahrung und Unterstützung im Netzwerk.
Gabriele Burkhardt, BPW Germany, Club Ulm e.V.

Mit einem Klick zum Thema 2. Das Hochschulmentoring
Frau Professor Dr. Brunner,
Frauenbeauftragte an der Fachhochschule Neu-Ulm.

Mit einem Klick zum Thema 3. TWIN – Two Women Win
Mentoring-Programm der Käte-Ahlmann Stiftung,
vorgestellt von Frau Sautter, Wirtschaftsförderung Ulm.

Frau Sautter und Frau Prof. Dr. Brunner

Vortragende Gäste des Abends waren
(von links:) Frau Sautter und Frau Prof. Dr. Brunner

1. Das Mentoring-Programm des BPW Germany e.V.

Gabriele Burkhardt Ulmer Clubfrau und Mitglied des Mentoring-Teams des BPW Germany, stellte an diesem Abend das Programm des BPW vor. Im Rahmen dieses Programms wird das ernorme Wissen, das im BPW Netzwerk besteht genutzt. Erfahrene BPW-Frauen werden an meist – aber nicht ausschließlich – junge Clubfrauen als Mentorinnen vermittelt. Das heißt die Clubmitgliedschaft im BPW ist die einzige Voraussetzung zur Teilnahme am Programm.

Gabriele Burgkhardt

Gabriele Burkhardt legte dar, wie wichtig es ist, dass vor dem Beginn einer Mentoring-Beziehung die Vorstellungen der Mentee und der Mentorin darüber was Mentoring leisten kann im Einklang sind. Diese Klarheit vermeidet Konflikte und ist die Basis einer erfolgreichen Mentoring-Partnerschaft. Anhand einer Gegenüberstellung von Mentoring und Coaching verdeutlichte Frau Burkhardt die Besonderheiten von Mentoring-Beziehungen.

Mentoring ist eine Förderbeziehung, innerhalb der die Mentorin die Mentee über einen Zeitraum von in der Regel 3 bis 12 Monaten begleitet. Innerhalb dieses Zeitraums soll ein zu Beginn des Mentorings gesetztes Ziel erreicht werden. Coaching hingegen findet punktuell und nicht regelmäßig statt. Es hilft an Knackpunkten des beruflichen und privaten Lebens zu arbeiten, an denen man ohne Coach ggf. nicht weiterkommt. Ein ganz wesentlicher Unterschied ist, dass Mentoring auf der Weitergabe von Wissen und persönlichen Erfahrungen der Mentorin an die Mentee basiert. Die Mentee wird so befähigt ihre eigene Strategie zu entwickeln. Coaching hingegen arbeitet mit Hilfe von gezielten Techniken der Psychologie und zielt auf die Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung als Hilfe zur Selbsthilfe ab.

Das Mentoring-Programm des BPW Germany e.V. besteht seit 1998 und hat seit Programmstart rund sechzig Tandems zusammenengebracht. Der Abgleich von Menteeanfrage und Mentorinnenangebot erfolgt über Fragebögen. Das Mentoring-Team wertet den Erfolg der Mentoring-Beziehungen mit Hilfe. von Feedbackfragebögen aus uns steht den Tandems bei Fragen und Problemen unterstützend zur Seite. Die Bandbreite an Erfahrungen und die diverse Altersstruktur ist es was das Mentoring-Programm des BPW auszeichnet. Wenn Sie mehr über das BPW Mentoring-Programm wissen wollen wenden Sie sich bitte an mentoring@bpw-germany.de.

Mit Ihrem Fazit Mentoring ist spannend und macht Mut leitete Gabriele Burkhardt zum nächsten Mentoring-Bereich des Abends über.

2. Hochschulmentoring

Frau Professor Dr. Brunner, Frauenbeauftragte an der Fachhochschule Neu-Ulm, erläuterte sehr anschaulich die Zielsetzung und die Notwendigkeit von Hochschulmentoring.

Gabriele Burgkhardt

Beim Hochschulmentoring geht es speziell um die erfolgreiche Gestaltung des Übergangs von der akademischen Ausbildung zum Berufseinstieg. Gerade in der akademischen Ausbildung fehlt oft die Praxisnähe und somit eine realistische Einschätzung der Absolventen bezüglich der Anforderungen und Risiken in der Berufswelt. Fehler in dieser Phase („Einstieg unter Wert”) können zum dauerhaften Verlust persönlicher und wirtschaftlicher Entwicklungspotentiale führen.

Der Anteil von Frauen an der Gesamtzahl aller Studierenden beträgt fast 50%. In Führungspositionen kommt aber nur ein Bruchteil an – je nach Branche deutlich unter 10%! Aus diesem Grund bedeutet Hochschulmentoring fast immer Frauenmentoring. Frau Professor Brunner betonte die Bedeutung weiblicher Vorbilder, die ganz besonders in Naturwissenschaft und Technik fehlen. Wie Hochschulmentoring konkret aussehen kann zeigte Frau Professor Brunner anhand von Beispielen der TU München und der Fachhochschule Nürnberg.

3. Mentoring-Programm der Käte-Ahlmann Stiftung

Der Bogen des Abends schloss sich mit dem Vortrag von Frau Sautter von der Wirtschaftsförderung Ulm, die uns das Mentoring-Programm der Käte-Ahlmann Stiftung vorstellte.

Frau Sautter, Wirtschaftsförderung Ulm

TWIN – Two Women Win (Mentoring von Unternehmerin zu Unternehmerin)
Hier bekommen Jungunternehmerinnen Schützenhilfe von gestandenen Unternehmerinnen um weiter erfolgreich am Markt zu bestehen.
Mehr Infos: www.kaete-ahlmann-stiftung.de

Alles in allem war es ein gelungener uns interessanter Abend. Wir hoffen, dass all diese Maßnahmen Frauen weiterhin dabei unterstützen Mut zu fassen und an sich selber und das eigene Potential zu glauben.

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